Wenn man die Arbeits- und Ideenwerkstatt von Patrik Graf in München betritt, reicht die Bandbreite von künstlerischen, absurd wirkenden Objekten, bis hin zu funktionalen und reduzierten Gebrauchsgegenständen. Gut organisiert entstehen hier die Grundlagen seiner Produkte. Anschließend werden die Prototypen, in der mit Freunden gegründeten Werkstatt, ausgearbeitet und perfektioniert. Für jedes Projekt lotet Patrik Graf den jeweils adäquaten Spielraum aus, um den passenden Rahmen dafür zu schaffen. So erfordern Entwurf und die Ausarbeitung, beispielsweise für eine Kirchenbestuhlung, ein sehr klares und konzeptionelles Herangehen, während die Entwicklung eines Emotionsverstärkers aus einem Entdeckungstrieb beflügelt wird. Um ein gutes Produkt zu entwickeln ist es wichtig sich diesen Spielraum in seiner Arbeitsweise zu bewahren, so Patrik Graf. Er arbeitet sowohl an eigenen, wie auch an auftragsbezogenen Projekten.

Text: Natalie Kismann